Mittwoch 23. Mai 2018

Ich habe die Karten zugeschickt bekommen, was kann ich denn mit den Freecards machen?

Zunächst einmal: Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Sie können die Karten so verwenden, wie Sie es für richtig erachten. Unsere Vorschläge sollen Anregungen zum Weiterdenken sein.

 

Lesen sie mehr...

 

 

Die einfachste Handhabung der Freecards:

  • Sie können die Karten einfach in der Kirche, im Pfarrheim, im Pfarrsekretariat oder im Pfarrcafé zur freien Entnahme auflegen.
  • Wenn Sie noch mehr Menschen erreichen möchten, dann könnten Sie im nächsten Gasthof, beim Arzt oder im Geschäft nebenan fragen, ob Sie die Karten auflegen dürfen.

 

Weitere Möglichkeiten:

  • Eröffnung bzw. Abschluss von (PGR-)Sitzungen: Vielleicht kennen Sie ja die Methode zum Eröffnen von Sitzungen oder Klausuren, bei der man am Beginn Karten auf dem Tisch bzw. Boden auflegt und die TeilnehmerInnen bittet, eine Karte zu ziehen, die ihnen am meisten zusagt bzw. die Emotionen zum Tag zusammenfasst. Das können Sie auch mit unseren Freecards probieren.
  • Karte als Diskussionsgrundlage: Eine Karte mit einem ausgewählten Motiv kann an die TeilnehmerInnen ausgeteilt werden oder einfach als Anschauungsobjekt bzw. als Diskussionsgrundlage dienen.
  • Karten als Impuls für neue Angebote: Ein oder mehrere Motive können auch Anreiz zu Themen oder Aktivitäten in der Pfarre sein, etwa zur Weiterentwicklung des Angebots. Sie könnten sich zum Beispiel anhand der Karte „Jäder macht mahl Feler“ überlegen, ob in Ihrer Pfarre Fehlerfreundlichkeit wichtig ist und wie sie konkret gelebt wird. Oder anhand der Karte „Ich habe keine Rituale – bis auf Sachen, die man immer wieder gleich macht“ überlegen, welche Rituale Sie außerhalb der klassischen liturgischen Formen für bestimmte Zielgruppen anbieten möchten. Und vieles mehr!
  • Karten für die Weiterentwicklung der LebensZEICHEN: Das Projekt LebensZEICHEN ist noch nicht abgeschlossen. Die Thesen, die aus den LebensZEICHEN-Ausstellungen abgeleitet wurden, sollen nun in Pfarren, kirchlichen Gremien und Institutionen diskutiert und weiterentwickelt werden. Eine dieser Thesen lautet: Es gibt Tabus, die auch in der pfarrlichen Arbeit nicht angesprochen werden, wie etwa das Thema „frühverwaiste Eltern“. Viele Lebensgeschichten in den Ausstellungen beschrieben das Leid und den Schmerz von Eltern, deren Kinder nicht lebend geboren wurden. Die Karte „Wir müssen reden …“ kann ein Impuls sein, über das Unsagbare zu sprechen und Möglichkeiten zu überlegen, mit dem Unaussprechlichen achtsam und einfühlsam umzugehen. – So steht jede der Karten für eine oder mehrere Thesen (alle Thesen finden Sie auf lebenszeichen.dioezese-linz.at). Vielleicht möchten Sie ja in der Pfarre einen Schwerpunkt in Richtung einer der Thesen setzen und sich intensiv damit auseinandersetzen – entweder in verschiedenen Sitzungen oder auch ganz praktisch.

 

In der Rubrik "LebensZEICHEN-Freecards" bieten wir zu jedem Kartenmotiv Hintergrundinformationen und Impulse.

http://konzilsgespraeche.at/
Darstellung:   Standard - Mobil