Dienstag 17. Juli 2018
LebensZEICHEN:

Ein Projekt der Katholischen Kirche in Oberösterreich

Kirche in der gegenwärtigen Welt wieder neu finden und definieren.

 

Diese Aufgabe hat sich die Katholische Kirche mit ihrem dreijährigen Projekt LebensZEICHEN anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Zweiten Vatikanischen Konzils gesetzt.

 

Kirche in unserer heutigen Welt wieder neu finden und definieren


Vor 50 Jahren, am 11. Oktober 1962, wurde in Rom das Zweite Vatikanische Konzil eröffnet, das drei Jahre lang, bis zum 8. Dezember 1965 dauerte. Ziel des Konzils war den Blick auf die Kirche zu richten, zu erkennen in welcher Zeit sie lebt und
wozu sie da ist. Zum 50-jährigen Jubiläum des Zweiten Vatikanischen Konzils hat die Katholische Kirche in Oberösterreich zu einem dreijährigen Diözesanschwerpunkt aufgerufen. Anregungen aus dem Konzil sollenaufgegriffen und für unsere Zeit fruchtbar gemacht werden, neue Impulse gesetzt und in unsere Zeit hinein übersetzt werden. Ziel ist, den Platz und die Rolle der Kirche in unserer gegenwärtigen Welt und Gesellschaft wieder neu zu finden und zu definieren.


„LebensZEICHEN“ sein

 

Das dreijährige Profilprojekt hat prozesshaften Charakter, darf sich entwickeln und erwartet keine vorgegebenen Ergebnisse. Das Logo „LebensZEICHEN“ verbindet alle Aktivitäten der Jahre 2012 – 2015, auf die sich die Diözese einlässt.

 

Folgende drei Jahresschwerpunkte wurden festgesetzt:

 

1. Jahr: die Zeichen der Zeit und des Glaubens heute wahrnehmen
2. Jahr: diese im Licht des Evangeliums deuten
3. Jahr: Antworten geben, handeln, wirksam werden


Ausstellungs-Reihe zum Mitmachen als aktivierendes Kulturprojekt

 

Der erste große Schritt liegt in der Kontaktaufnahme mit den Mitgliedern der Katholischen Kirche in Oberösterreich. Das Herzstück des 3-jährigen Projekts „LebensZEICHEN“ ist ein aktivierendes Kulturprojekt, das in Form von Ausstellungen umgesetzt wird. Die katholische Kirche möchte gemäß dem Jahresschwerpunkt „die Zeichen der Zeit und des Glaubens heute wahrnehmen“ und daher die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher fragen, was sie bewegt und beschäftigt, welche Lebensthemen vorrangig sind und wie sich die Kirche von heute danach ausrichten kann.
Ab Herbst 2013 wird es an acht nichtkirchlichen Standorten in Oberösterreich Ausstellungen zu Begriffspaaren (z. B. „Mut/Angst“ oder „Freude/Frust“), geben. Menschen aller Altersgruppen können sich aktiv beteiligen, indem sie zum jeweiligen Begriffspaar passende Gegenstände als Ausstellungsstücke einbringen und ihre Geschichte dazu erzählen.
Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, vor Ort oder über eine Onlineplattform eigene Bilder und Gedanken zur Thematik zu veröffentlichen.


In Gott verwurzelt, nahe bei den Menschen und wirksam in der Gesellschaft


Viele weitere Veranstaltungen und Begegnungen sind für die nächsten beiden Jahre geplant. Das Highlight 2014 ist das diözesane Sternpilgern am 3. Mai 2014 nach St. Florian. Zum Abschluss des Projektes ist 2015 eine große Abschlussveranstaltung geplant und am 8. Dezember 2015 findet im Linzer Mariendom ein Abschlussgottesdienst zum dreijährigen Diözesanschwerpunkt „LebensZEICHEN“ statt.

 

Im folgenden Video sind die Eckdaten des Projekts nochmals zusammengefasst:

 


http://konzilsgespraeche.at/
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