Mittwoch 23. Mai 2018
Das II. Vatikanum und die Frauen

Eine unerhörte Geschichte

Hildegard Wustmans, Professorin für Pastoraltheologie an der Katholisch-Theologischen-Privatuniversität Linz,  fordert neue Leitbilder für das Leben von Frauen in Kirche und Gesellschaft. Sie erklärt:

 

"Das ‚Aggiornamento‘ des II. Vatikanischen Konzils hat eine ‚Frauenpastoral im Zeichen der Gegenwart‘ ermöglicht, und umgekehrt hat gerade die Frauenpastoral in besonderer Weise zur Rezeption des II. Vatikanischen Konzils im Sinne des von Johannes XXIII. angestoßenen ‚Aggiornamento‘ beigetragen.“ Dennoch gelte: „Wir müssen heute, fünfzig Jahre nach der Konzilseröffnung feststellen, dass der Aufbruch inzwischen ins Stocken geraten, wenn nicht sogar blockiert ist."

 

 

Tag des Judentums

Entstehung und Wirkung der Konzilserklärung "Nostra Aetate"

Prof. Dr. h.c. Hans Hermann Henrix (Aachen) beleuchtete in seinem Vortrag zum Tag des Judentums am 17. Jänner 2013 an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz die Frage, wie die Erklärung des Zweiten Vatikanischen Konzils über die Haltung der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen „Nostra Aetate“ entstand und welche bedeutende Wirkungsgeschichte sie hat. Im Mittelpunkt von „Nostra Aetate“ steht die Frage nach dem Verhältnis der Kirche zum Judentum bzw. zum jüdischen Volk. Das Thema des Vortrags lautete: „‚Die eigentliche Quelle ist das Herz Johannes‘ XXIII.’ – Entstehung und Wirkung der Konzilserklärung ‚Nostra Aetate’“.

Ein Beitrag von Monika Leisch-Kiesl

Der Kunstbegriff des II. Vatikanums

Auf Basis von Gaudium et Spes ließe sich mit allen Sprachformen der Gegenwartskunst in einen für beide Seiten fruchtbaren Dialog treten.

 

Monika Leisch-Kiesl, Professorin für Kunstwissenschaft und Ästhetik am Institut für Kunstwissenschaft und Philosophie ad instar facultatis an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz, stellt ihren Text zum Kunstbegriff des II. Vatikanisches Konzils zur Verfügung – für alle, die eine kunstwissenschaftliche Sicht des Konzils interessieren.

http://konzilsgespraeche.at/
Darstellung:   Standard - Mobil