Montag 12. November 2018
Nähe über Grenzen hinweg:

Eröffnung der LebensZEICHEN-Ausstellung NÄHE/FERNE in Steyr

Mit Musik einer Indianerflöte und Lebensgeschichten zum Thema NÄHE/FERNE wurde die LebensZEICHEN-Ausstellung zum Mitmachen am Montag, 24. Februar 2014 im Dominikanerhaus in Steyr eröffnet. Die Ausstellung lädt von 25. Februar bis 10. März 2014 zum Besuch ein.

Immer wieder wurde die Nähe über menschliche und geografische Grenzen hinweg von den TeilnehmerInnen angesprochen. Dinge, die besondere Bedeutung im Leben der Menschen bekamen wurden mit den dazugehörigen Geschichten ausgestellt.

 

 

 

Erinnerung an Daheim

Jesús, 34

„Der Ozean bringt manchmal färbige Holzstücke, die von fernen Orten kommen. Aus diesen Holzstücken mache ich Fischerboote. Sie erinnern mich daran woher ich komme. Ich bin in Cádiz in Andalusien an der Atlantikküste geboren.“

 

Erzählt wurden Geschichten über Beziehungen, wo sich Menschen bei jemandem zu Hause fühlen können. Die Lebensgeschichten schilderten aber auch den Tod besonders nahestehender Menschen und Ungerechtigkeiten sowie Lichtblicke in der globalisierten Welt.

 

Die Katholische Kirche möchte mit den Ausstellungen im Rahmen des Projektes LebensZEICHEN die Lebensrealität der Menschen wahrnehmen und sich mit ihrer Seelsorge danach ausrichten. Alle Interessierten, in deren Leben es Erfahrungen oder prägende Erlebnisse mit dem Thema NÄHE/FERNE gibt, sind eingeladen, Ausstellungsgegenstände auch während der Ausstellung einzubringen und deren Geschichte zu erzählen.

Über die Website www.dioezese-linz.at/lebenszeichen ist eine Teilnahme via Foto-Upload bzw. mit der Foto-App Instagram (#lebenszeichen #naeheferne) möglich.

 

Organisiert wird die Ausstellung in Steyr vom Treffpunkt Dominikanerhaus. Kooperationspartner sind: Katholisches Bildungswerk, Caritas Integrationszentrum Paraplü, Treffpunkt mensch & arbeit Standort Steyr und Citypastoral.

 

Bei der Eröffnung haben auch Mag.a Gabriele Eder Cakl, Kommunikationsbüro der Diözese Linz, Stadträtin Ingrid Weixlberger und Klaus Peter Grassegger für das Dekanat Steyr ihre persönlichen Lebensgeschichten eingebracht.

Sabine Gamsjäger begrüßte als Leiterin des Bildungshauses alle Gäste und bedankte sich bei den rund 50 Menschen, die ihre Lebensgeschichten und Gegenstände in der Ausstellung mit anderen teilen. Victoria Brunnmayr spielte die Indianerflöte.

Von 25. 2. bis 10. 3. laden zudem einige Sonderveranstaltungen zum Besuch der Ausstellung ein.

 

 

 

 

LebensZEICHEN-Veranstaltungen in Steyr:

http://lebenszeichen.dioezese-linz.at/site/projekte/ausstellungen/naeheferne/termine

 

 

Alle ausführlichen Informationen:

http://lebenszeichen.dioezese-linz.at/steyr

 

8 Ausstellungen in ganz Oberösterreich

Die Ausstellung in Steyr ist Teil einer Ausstellungs-Reihe der Katholischen Kirche in Oberösterreich, die von Herbst 2013 bis Frühjahr 2014 an 8 Veranstaltungsorten in Oberösterreich und online stattfindet. Anhand der vorgegebenen Themenpaare soll erfahrbar und sichtbar werden, was die Menschen bewegt und beschäftigt. Im Zentrum stehen Gefühle, Erfahrungen und Geschichten, die mit anderen geteilt werden sollen. Menschen werden eingeladen, ihre Lebenssituation anhand von ausgestellten Alltagsobjekten symbolisch zu teilen und buchstäblich mitzuteilen. Im Grunde geht es um die Frage: „Wie geht es dir?“

Die Gegensatzpaare ALT/JUNG, LÄRM/STILLE, GEBURT/TOD, GEMEINSAM/ALLEIN, KRANK/GESUND, MUT/ANGST, NÄHE/FERNE, FRUST/FREUDE thematisieren die Spannungsfelder, Konflikte und Widersprüche, die jedes Leben prägen. Alles soll Platz finden und wird wertschätzend so wahrgenommen, wie es ist und erlebt wird.

Im Mittelpunkt des Interesses stehen Menschen mit ihren Lebensgeschichten – unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit und ihrer Kirchennähe. Durch die unterschiedlichen, auch interaktiven Möglichkeiten zur Teilnahme sollen unterschiedliche Alters- und Zielgruppen angesprochen und zur Teilnahme aktiviert werden.

 

Die gesammelten LebensZEICHEN der Menschen sind für die Katholische Kirche in Oberösterreich ein wertvoller Einblick in den Lebensalltag der Menschen. In einem nächsten Schritt sollen aus der Reflexion dieser LebensZEICHEN Handlungen abgeleitet werden, die die Menschen von heute als lebensfördernd und sinnstiftend erfahren.

 

Fotos: Diözese Linz, honorarfrei

http://konzilsgespraeche.at/
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