Montag 19. November 2018
Verhüllen - Enthüllen - Entdecken:

Aktion Glaube

Im Jahr des Glaubens setzt die Katholische Kirche Österreich mit der „Aktion Glaube: verhüllen – enthüllen – entdecken“ ein öffentliches Zeichen.

 

Was in vielen Kirchen in der Fastenzeit geschieht, soll auch im öffentlichen Raum sichtbar werden. Durch das Verhüllen von Kreuzen und Heiligenstatuen im öffentlichen Raum, wird auf die wesentlichen christlichen Symbole und Inhalte in unserem Land hingewiesen werden.

 

Daher haben neben vielen anderen Pfarren, die Steinmetze der Linzer Dombauhütte am 8.3.2013 die vier Heiligenstatuen am Hauptportal des Linzer Mariendoms verhüllt.

 

Bekannt ist die Tradition des Verhüllens des Kreuzes in der Fastenzeit bereits seit dem 10. Jahrhundert. Ursprünglich wurden dazu dunkle Tücher verwendet, erst später wurden sie mit Bildern aus dem Leben Jesu bemalt.

Noch heute werden in vielen Kirchen ab dem 5. Fastensonntag die Kreuze mit einem violetten Tuch verhüllt. Vor der Liturgiereform des II. Vatikanums war auch die Feier der Messe in ihrer Feierlichkeit noch etwas zurückgenommen.
Heute noch ist es Bestandteil der Karfreitagsliturgie, das Kreuz zu enthüllen bzw. ein unverhülltes Kreuz den Feiernden zu zeigen und angesichts dieses Kreuzes den gekreuzigten Jesus ausdrücklich zu verehren.

 

Der größere Zusammenhang des Fastentuchs ist ein „Fasten der Sinne“ neben der Einschränkung des Essens und Trinkens. Der gläubige Mensch sollte nicht abgelenkt werden durch Bilder, sondern hingeführt werden zum Wesentlichen.

Ziel der Verhüll-Aktion ist die Enthüllung zum Osterfest. Dahinter steht, dass ChristInnen hoffen, einmal das zu sehen, was jetzt unseren Augen verborgen ist...

 

Die Verhüllung der Kreuze bzw. Statuen im öffentlichen Raum sollte auch dazu führen, die Öffentlichkeit auf die christilichen Symbole aufmerksam und wachsam zu machen. Ähnlich, wie es in der Fastenzeit mit den Kreuzen passiert.

 

 

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